Pols MdB: „Sportpark Radbruch wird mit 975.000 Euro gefördert“

Berlin Gute Nachrichten vom CDU-Bundestagsabgeordneten für Lüchow-Dannenberg und Lüneburg, Eckhard Pols, aus Berlin: „Nach intensiven Bemühungen wird das Projekt ‚Sportpark Radbruch‘ mit 975.000 Euro im Rahmen des Programms ‚Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen‘ gefördert.“ Dank des innovativen und klimafreundlichen Ansatzes konnte der Projektplan zunächst die Fachgruppe im Bundesinnenministerium überzeugen. Nach zahlreichen Gesprächen, die Eckhard Pols unter anderem mit Fraktionskollegen des Haushaltsauschusses geführt hatte, erhielt das Projekt schließlich heute (18.11.2020) im Haushaltsausschuss die finale Förderzusage.

Der Projektentwurf der Gemeinde und des Sportvereins TSV Radbruch sieht vor, auf einer ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen einem Neubaugebiet und der Bahnstrecke Hamburg-Lüneburg einen naturbezogenen Bürgerpark für alle Generationen mit diversen Möglichkeiten für Freizeit, Sport und Begegnungen zu schaffen. Die Sportanlagen sollen dabei in die dort neue Parkanlage integriert werden. „Diese Kombination aus Sportanlagen und Bürgerpark ist bisher in der gesamten Region nicht vorhanden und hat Modellcharakter für die Zukunft. Deswegen habe ich mich auch dafür stark gemacht, dass die Gemeinde Radbruch den Zuschlag erhält“, erklärt der CDU-Abgeordnete, der sich bereits seit mehr als eineinhalb Jahren mit den Verantwortlichen der Gemeinde und dem Sportverein im Gespräch befindet und auch mehrere Vor-Ort-Termine durchgeführt hat. „Es freut mich deswegen ganz besonders, dass es nun geklappt hat. Die Gemeinde ist mit viel Enthusiasmus an die Projektentwicklung gegangen und hat sich auch von Absagen bei vorherigen Förderprogrammen nicht entmutigen lassen“, so Pols.

Die Förderung der Modellprojekte erfolgt in der Regel durch eine nicht rückzahlbare Zuwendung in der Höhe von bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bzw. Kosten (Mitfinanzierungsanteil mind. 10 % plus Planungskosten). „Damit erhält die Gemeinde einen wesentlichen Finanzierungszuschuss, so dass nun schnell mit den Arbeiten begonnen werden kann“, sagt Pols abschließend.

Hintergrund

Mit dem Programm „Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“ fördert der Bund insgesamt 109 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro. Hintergrund des Programms sind die anspruchsvollen Klimaschutzziele der Bundesregierung. Allein bis zum Jahr 2030 soll in Deutschland eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens 55 Prozent und bis 2050 eine weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden. Die Umsetzung der Klimaschutzziele bedarf konkreter Beiträge aus allen Bereichen, auch der Stadtentwicklung. Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) das Ziel gesetzt, Wirkungen des Klimawandels aufzuzeigen und zu vermindern. Urbanes Grün übernimmt dabei vielfältige Funktionen für eine klimagerechte Stadtentwicklung und trägt zur Reduktion der Treibhausgasemissionen bei.

Das 2020 neu aufgelegte Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen versteht sich als Beitrag des Bundes zur klimaangepassten Stadtentwicklung. Auch kleinere Grünanlagen können die Temperaturen im Vergleich zur bebauten Umgebung bereits um 3 bis 4 Grad Celsius senken und größere Regenmengen zwischenspeichern, um beispielsweise auch die Kanalisation zu entlasten. Vom Klimawandel besonders bedroht sind Straßenbegleitgrün, Grünanlagen auf Plätzen und Freiräumen sowie Parks und Gärten. Gefördert werden insbesondere investive Modellprojekte in Kommunen und im kommunalen Umfeld, die durch eine direkte, weitreichende CO2-Minderung einen beispielhaften Beitrag zur Klimaanpassung leisten.

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Ehrung: Preis für beeindruckendes Konzept des TSV Radbruch

Anfang des Jahres hatte der TSV Radbruch am Vereinswettbewerb 2019 "Sportvereine von heute! aktiv – flexibel – erfolgreich – gesundheitsorientiert“ teilgenommen – jetzt wurde der Verein beim Sporttag am Mittwoch mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Das Konzept, mit dem der TSV Radbruchoffene Angebote für alle Altersklassen entwickelt und den Mitgliederschwund im Verein aufgefangen hat, hatte die Jury beeindruckt. „Seit zehn Jahren richten wir diese Konkurrenz aus“, lobte Reiner Sonntag, Vorsitzender der Sportjugend Niedersachsen und Mitglied im Präsidium des LandesSportBund Niedersachsen e. V., „und noch nie ist es gelungen, die volle Punktzahl der Jury zu erreichen.“

Eine tolle Wertschätzung für den TSV Radbruch, der sich über einen Scheck in Höhe von 1750 Euro freuen durfte. Vorsitzender Horst Karjoth nahm ihn in der Gellersenhalle entgegen. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem damit, dass in Radbruch ein für alle Bürger/innen offener Sportpark mit passgenauen Angeboten erdacht wurde, die dem Leitbild folgen, für alle Generationen offen sind und ökologische Aspekte berücksichtigen. Zudem habe eine konsequente offene Kommunikation zu einer großen Anerkennung geführt und werde von allen Beteiligten innerhalb des Vereins, den Netzwerkpartnern (Schule, KiTa etc.) und der gesamten Gemeinde getragen.

Der Verein habe ein hohes Maß an ehrenamtlichem Engagement in diesen zukunftsorientierten Prozess investiert und die Jury durch eine sehr umfangreiche, detaillierte, gut nachvollziehbare und ansprechende Darstellung mit dem Vereinskonzept vertraut gemacht. Nicht zuletzt deshalb hat mit dem TSV Radbruch erstmalig ein teilnehmender Verein die höchstmögliche Punktzahl der Jury erhalten!

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